Biolandbau: eine Methode von ökologischer Landwirtschaft, bei der keine chemischen Substanzen verwenden werden

AOC: Ein offizielles Label in Frankreich (Appellation d‘Origine Contrôlée), welches zertifiziert, dass die gesamte Produktion unter Berücksichtigung eines anerkannten Savoir-Faire in einer bestimmten Region stattgefunden hat.

AOP: Die französische Bezeichnung (Appellation d‘Origine Protégée) für das europäische Label. (Ähnlich wie AOC, jedoch für Produkte aus der EU)

Olivenöl: Pflanzenöl aus Oliven

Natives Olivenöl (vierge): wird ausschließlich aus mechanischer Produktion und ohne großer Hitze (>27°) gewonnen. Der Ölsäuregehalt liegt zwischen 0,8% und 2%.

Natives Olivenöl Extra (extra vierge): wird ausschließlich aus mechanischer Produktion und ohne großer Hitze (>27°) gewonnen. Der Ölsäuregehalt liegt unter 0,8%. Dies ist das natürlichste und hochwertigste Olivenöl!

Olivenplantage: eine speziell entwickeltes Stück Land, welches zum Anbau von Olivenbäumen genutzt wird.

Grand Crus: Anbaugebiete für natives Olivenöl extra, ausgewählt anhand eines präzisen Produktionsvorgangs und unter strengen Auswahlkriterien. (Etwa zehn technische Kontrollpunkte sowie 22 Kontrollpunkte bezüglich der Herkunft unserer Oliven). Unsere nativen Olivenöle extra sind Olivenöle von höchster Qualität, welche Ihnen eine unendliche Auswahl an Aromen und Geschmacksrichtungen ermöglichen. Wir bieten Ihnen vollkommene Transparenz bezüglich der Herkunft.

Gewürzmischung: Komposition basierend auf Essig und Traubenmost - in verschiedenen Konzentrationen - zum Würzen von Gerichten. Der Säuregehalt ist geringer als bei Weinessig.

Jahrgang: Jahr der Ernte

Terroir: ein Stück Land mit Gemeinsamkeiten in Produktionsverfahren, Bodenbeschaffenheit und/oder gleichen Klimabedingungen.

Polyphenole: aromatische Verbindungen - in unterschiedlichen Stärken - vorhanden  in Pflanzen, insbesondere in Obst und Gemüse. Polyphenole verfügen über Antioxidantien, welche gut für die Gesundheit sind. (Polyphenole = Tannine im Weinbereich)

Olivenernte: beschreibt den Vorgang des Pflücken von Oliven

 Fruchtig:

- Pflanzlich herb (auch bezeichnet als “fruchtig herb”): die Oliven werden zu Saisonbeginn geerntet, wenn diese vollständig grün oder grün mit einer Violett Nuance sind und ihre volle geschmackliche Reife erlangt haben. Aus diesen Oliven lassen sich die aromatischsten Olivenöle gewinnen. Sie werden “pflanzlich herb” genannt, weil der Geschmack einen sehr pflanzlichen Geschmack hat, mit einer Note von Kräutern und Würze, welche im Rachenraum zum Geschmack kommt. In diesen Ölen werden die meisten Aroma Kompositionen festgestellt.

 - Fruchtig blumig (auch bezeichnet als “fruchtig reif”): diese Oliven werden bei ihrer äußerlichen Reife geerntet. Das Olivenöl ist fruchtiger und süßer im Geschmack und hat eine und flüssig cremige Konsistenz.

 - Schwarz fruchtig: Diese Oliven werden in großen Behältern eingelegt (meist aus Plastik, nicht aus Holz), um nach der Gärung ein Aroma von Kakao und Pilzen anzunehmen. Der Säuregehalt liegt bei über 2%. Diese Oliven werden bei Oliviers&Co nicht verwendet, da sie sich nicht für natives Olivenöl extra eignen.

Reife: Entwicklungszustand der Olive am Baum (Farbentwicklung: weiß -> grün -> violett -> schwarz)

Geschmeidigkeit: ist das, was Olivenöl von anderen Tafelölen unterscheidet. Es sind seine Geschmeidigkeit, seine Fluidität und seine leichte Dickflüssigkeit im Mund, die das beste Olivenöl auszeichnen.

Säuregehalt: angegeben in %, prozentualer Anteil des Gehalts an Ölsäure, zur Bestimmung der Qualität eines Olivenöls und seiner Kategorie. Der Säuregehalt lässt sich nicht über den Geschmack feststellen und wird im Labor gemessen.

Organoleptik: Sinneswahrnehmung: Nase = Geruch, Mund = Geschmack...

Oliven Varietät: Es gibt weltweit über 2000 Varietäten von Oliven, darunter ungefähr 400 Varietäten in Frankreich, welche durch die Olivenbauern geerntet und als Tafeloliven sowie zur Produktion von Olivenöl verwendet werden.

Geschmack: eine Wahrnehmung, die über den Mund empfunden wird (süß, salzig, bitter, sauer, scharf…).

Bitterkeit: die einzige Geschmacksrichtung in einem Olivenöl, dessen Intensität sich bei der Verkostung definieren lässt. Der bittere Geschmack wird im Mund vor allem über die Zunge wahrnehmen.

Ardence: Der französische Begriff Ardence, welcher kein deutsches Äquivalent besitzt, beschreibt eine Geschmacksempfindung speziell bei Olivenöl, die mit dem Geschmack von Schärfe in Chili und anderen Gewürzen verglichen werden kann.

Aroma: ein Aroma entsteht über die retronasale Übertragung von Düften, von der Nase in den Mundraum. In Olivenölen lassen sich verschiedene Aromen wiederfinden, die uns an Früchte wie Mandeln, Apfel, Zitrus, Feige und Tomate erinnern. Ebenfalls wiederzufinden sind pflanzliche Nuancen, die eine Erinnerung an frisch geschnittener Kräuter und Gräser erwecken.

Adstringenz: eine Eigenschaft verschiedener Sorten nativen Olivenöls extra und ist das Kennzeichen von Polyphenolen. Es wird im Geschmack als positiv wahrgenommen, hat eine prickelnde, frische Note und ist typisch für junges Olivenöl.

Ranzigkeit: erinnert an den Geruch von Leinöl. Dieser Makel entsteht bei zu alten Olivenölen oder durch ein Problem bei der Konservierung.!

Möchten Sie noch weitere Begrifflichkeiten rund um natives Olivenöl extra lernen? Nehmen Sie einfach Kontakt mit dem Team von Oliviers&Co auf: wir sind Ihre Experten zum Thema Oliven!